Wasseraufbereitung

Ein Thema das auch oder gerade in Privathaushalten immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der technische Fortschritt, ob bei der Entwicklung von Elementen der Heizungsanlage oder Sanitärobjekten, führt dazu, dass die einzelnen Bauteile und -gruppen immer leistungsfähiger, effizienter und kompakter im Gegenzug jedoch genauso anfälliger für Verunreinigungen und Verschmutzungen werden.

Deshalb: nur perfekte Wasserqualität garantiert den reibungslosen Betrieb der gesamten Anlage, schont die sanitären Einrichtungen und damit gleichzeitig auch ihren Geldbeutel. Dabei ist es unabhängig ob es sich um die Qualität des Heizungswassers oder des Trinkwassers handelt.

Insbesondere die Aufbereitung bzw. Behandlung des Heizungswassers ist entscheidend. Der interessierte Anlagenbesitzer wird sich jetzt mit Sicherheit fragen, warum dies überhaupt notwendig ist? Ganz einfach: korrekt ausgeführt, wirkt diese einfache Maßnahme Schäden durch Kalk, Korrosion, Steinbildung und Verschlammung entgegen und verhindert den Ausfall teurer Anlagenkomponenten wie Pumpe oder Brenner. Weiterhin wird die Systemeffizienz erhöht und die Voraussetzungen für Garantie- und Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Heiztechnik-Hersteller eingehalten. Ein Fakt, den viele Endkunden nicht kennen.

Tatsache ist, dass die heutige Technik im Vergleich zu dem Stand von vor 20 oder 30 Jahren Quantensprünge vollzogen hat. Doch sorgen anspruchsvolle Anlagentechnik, komplexe Systeme als auch die gestiegenen Anlagenvolumina für eine wesentlich größere Sensibilität und machen deshalb ein Umdenken durch den Nutzer unumgänglich. Warum dies erforderlich ist, können Sie nachfolgend erfahren:

Zu den entscheidenden Faktoren für die Qualität des Heizungswasser gehört der Grad der Wasserhärte, der Umfang des Sauerstoffeintrags in die Anlage, der pH-Wert sowie die Leitfähigkeit im Wasser.

In der Region Dessau-Roßlau, vor allem jedoch im Stadtgebiet Dessaus, haben es die Bewohner mit relativ hartem Wasser (14° dH) zu tun. Die Folgen sind einfach zu beschreiben: Ein Blick in einen regelmäßig genutzten Wasserkocher reicht. Die Erwärmung des Wassers führt zu einem Ausfall des darin gelösten Kalks der sich wiederum im Wasserkocher absetzt. Nichts anderes passiert in ihrer Heizungsanlage. Allerdings ist der entstehende Schaden wesentlich größer. So führt Kesselstein von bereits 1 mm Stärke zu einem Mehraufwand an Primär- und Hilfsenergie von 10 – 15 %. Zusätzlich können die Durchflussmengen drastische Reduzierungen erfahren, was zu Problemen im hydraulischen System führen kann. Als ob das noch nicht genug ist, wird die Dehnungsfähigkeit der Metalle reduziert, was unter Anderem zu Spannungsrissen führen kann. Alles samt Probleme die bedeutende finanzielle Kosten mit sich bringen können, jedoch mit geringen Aufwand zu beheben sind.

Die Problematik des Sauerstoffeintrags ist ebenso schwerwiegend, da dieser die Rostbildung befördert. Tatsächlich ist jedoch der O2-Eintrag nur schwer zu verhindern, da selbst modernste Anlagen Schwachstellen (Verschraubungen, Schnellentlüfter oder auch Ausdehnungsgefäße) aufweisen, die einen Eintritt ermöglichen. Die Folge kann dann zusätzlich die Bildung von Oxidschlamm (Magnetit) sein, der Störungen an Regelarmaturen und Pumpen, sowie erhebliche Wärmeübertragungsverluste verursacht. Nehmen Sie einfach eine Probe ihres Heizungswassers – die schwarze Verfärbung wird durch eben jenen Schlamm hervorgerufen.

Der pH-Wert gilt als Maß für den Säure- oder Laugenanteil im Wasser und wird auf einer Skala zwischen 0-14 dargestellt. Wichtig zu wissen ist, dass der pH-Wert in der Anlage leicht alkalisch sein sollte (>8,2), da sich dann keine freie Kohlensäure mehr im Wasser befindet und die Gefahr des Säureangriffs auf das Metall eingedämmt wird. Gleichzeitig bilden Metalle wie Eisen und Kupfer bei höheren pH-Werten Schutzschichten aus, die die Korrosionsgeschwindigkeit der Metalle verringert. In diesem Zusammenhang ist auch die Rolle der Bakterien hervorzuheben. Ein offensichtliches Problem, das mit einer zu hohen Keimbelastung im Bereich der Trinkwasserversorgung einhergeht, sind gesundheitliche und hygienische Gefahren. Bezüglich des Heizungswassers sind es vor allem die chemischen Reaktionen, die durch die Nahrungsverarbeitung der Bakterien hervorgerufen werden. So führt dies in einem geschlossenen Kreislauf häufig zu einem Absinken des pH-Wertes auf ca. 5, was wiederum starke Korrosionsschäden hervorrufen kann. Zudem ist die Bildung eines Biofilms möglich, der die Wärmeübertragung reduziert und einen Mehrverbrauch an Brennstoff zur Folge hat.

Zu guter Letzt ist die Leitfähigkeit im Wasser zu erwähnen. Auch diese kann die Anlage schädigen, da mit einer hohen Leitfähigkeit ein hoher Salzgehalt einhergeht, welcher wiederum eine Vergrößerung der Korrosionswahrscheinlichkeit nach sich zieht.

Wie Sie sehen existieren zahlreiche Gründe, die die Aufbereitung des Heizungswassers rechtfertigen, wenn nicht sogar erfordern. Die ROWA Haustechnik GmbH ist mit den notwendigen Apparaturen und Messgeräten auf dem neuesten Stand der Technik ausgerüstet, um auch ihr Heizungswasser zu überprüfen und aufzubereiten. Was sich aufwendig anhört, ist es gar nicht. Durch unser entsprechendes Know-How sind wir in der Lage schnell, sauber und ohne Störung ihrer alltäglichen Routine zu arbeiten. Überzeugt? Dann fragen Sie uns! Ihre Heizung wird es ihnen danken.

Trinkwasser

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass von den zuständigen Wasserwerken einwandfreies Trinkwasser zu Verfügung gestellt wird.

Allerdings können aufgrund von Reparaturen oder Neuanschlüssen Sand und andere Verunreinigungen ins Wassernetz gelangen. Weiterhin können durch Druckschwankungen und Erschütterungen Schmutz- und Rostpartikel die sich jahrzehntelang in den Rohrleitungen festgesetzt haben, lösen und zu verstopften Wasserarmaturen, führen.

Wie schon bei der Aufbereitung des Heizungswassers erwähnt, spielt der Härtegrad des Wassers auch bei der für die Trinkwasserentnahme notwendigen Armaturen eine problematische Rolle. Doch auch die angeschlossenen Haushaltsgeräte, wie Waschmaschine oder Wasserkocher können durch die Belastung mit harten Wasser, irreparable Schäden erleiden. Ganz abgesehen von den unschönen Flecken auf Fließen oder Außenanlagen.

Die Antwort bieten einfach zu installierende und kostensparende Filteranlagen. Die unterschiedlichen Ausführungen ermöglichen maßgeschneiderte Lösungen für Themen wie Enthärtung, Enteisenung, Entfernung von Mangan oder auch die Entsäuerung bzw. Aufhärtung mit Jurakalk-Filtern. Ganz nebenbei erreichen sie durch den Einbau entsprechender Filteranlagen zu Aufbereitung des Trinkwassers Effekte wie die Einsparung von Geschirrspül- und Waschmitteln oder ein angenehmeres Gefühl beim Duschen. Letztlich profitiert nicht nur die Laufleistung ihrer Anlage und aller angeschlossenen Elemente von der Umsetzung einer solchen Maßnahme, sondern auch ihr Geldbeutel.

Unzählige Filteranlagen, sauberes Trinkwasser und zufriedene Kunden belegen: die ROWA Haustechnik GmbH besitzt uneingeschränkte Kompetenz zum Thema Trinkwasseraufbereitung. Wir finden für jeden Kunden und jede Situation die richtige Lösung und haben durch den regelmäßigen direkten Kontakt zu den Herstellern bzw. den Vertreibern von Filteranlagen den vollen Überblick über aktuelle Entwicklungen und technische Neuerungen. An dieser Stelle möchten wir Sie gerne dazu ermutigen, von diesen Möglichkeiten zu profitieren.